Daniel Pankoke Daniel Pankoke

boot Düsseldorf 2025: Herausforderungen und Höhepunkte als Fotograf in Halle 17

Als Fotograf auf der boot Düsseldorf 2025 erlebte ich atemberaubende Wassersport-Action – und den Albtraum jedes Profis: den Diebstahl meines Kamera-Equipments. Wie ich trotzdem weitergearbeitet habe, welche neuen Objektive ich mir geholt habe und warum Menschlichkeit am Ende siegt, erfährst du in meinem neuesten Blogbeitrag!

So bin ich zu dem Auftrag gekommen

Nach meiner Arbeit für die neue Kampagne der boot Düsseldorf 2025 wurde ich von der Messe eingeladen, als Fotograf in Halle 17, der Actionsport- und Wassersporthalle, zu arbeiten. Mein Auftrag war es, die Wettkämpfe der verschiedenen Wassersportarten zu dokumentieren, Fotos für Presse, Fahrer und Sponsoren bereitzustellen und Portraits der Teilnehmer zu erstellen. Diese Portraits sollten dann während der Wettkämpfe auf einem Bildschirm eingeblendet werden.

Die Highlights der Veranstaltung

Während des Eröffnungswochenendes standen spannende Wettbewerbe auf dem Programm. Die Wing- und Pumpfoiler waren am Start und lieferten sich packende Duelle beim ersten GWA Indoor Wingfoil Worldcup sowie beim ersten Event der Surffoil Worldtour, das Pump- und Surffoilen beinhaltete. Zusätzlich fand das European Skimboard Masters statt. Das zweite Wochenende war ebenso aufregend: Die Wakeboarder lieferten sich spannende Kämpfe beim Poolistik Wakeboard Masters, die Freestyle Pro Tour lockte mit dem ersten Indoor Tow In Freestyle Event und die SUPler kämpften um den Sieg beim Euro Tour SUP Indoor Worldcup.

Ich hatte nicht nur die Aufgabe, die Wettkämpfe zu fotografieren, sondern auch das Rundum-Geschehen der Halle zu dokumentieren. Zudem drehte ich für einige Aussteller Videos. Es war eine vielseitige und abwechslungsreiche Aufgabe.

Vorbereitung und Herausforderungen beim Fotografieren

Da ich im Wassersport zuhause bin, kannte ich viele der Teilnehmer und hatte bereits mit einigen Wingfoilern, Windsurfern und Wakeboardern zusammengearbeitet. Das erleichterte die Vorbereitung enorm. Neben dem Laden der Akkus und der Vorbereitung meiner Objektive, hatte ich auch mein Unterwassergehäuse für die Wassershots dabei. Leider versagte dieses während der Veranstaltung, doch ich hatte als Backup einen wasserdichten Unterwassersack, der mir half, die Kamera im Wasser weiter zu nutzen.

Eine der größten Herausforderungen war das schwierige Licht in der Halle. Die schnelle Action erfordert hohe Verschlusszeiten, weshalb ich mit Blenden von f/2.8 oder größer und hohen ISO-Werten arbeiten musste. Glücklicherweise sind meine Nikon Z6 und Z6II dafür bestens geeignet.

Ein unerwarteter Rückschlag: Der Diebstahl meines Kamera-Equipments

Am Eröffnungstag kam es jedoch zu einem großen Rückschlag: Während ich im Wasser fotografierte, wurde mein Kameraequipment gestohlen. Als ich nach meinem Einsatz zurück in den Materialraum kam und bemerkte, dass meine Tasche leer war, war ich zunächst völlig fassungslos. Die Z6, mein 200-500mm, mein 85mm und mein 50mm Objektiv – alles war weg.

Der Diebstahl war für mich ein massiver Schlag, nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Ohne mein Kameraequipment war ich wie ein Mensch ohne seine Sinne. Doch ich habe auch viel Unterstützung erfahren. Freunde, Bekannte und sogar Kunden organisierten einen Spendenaufruf, um mir zu helfen. In nur kurzer Zeit kamen 500 Euro zusammen. Diese Solidarität hat mir gezeigt, dass es mehr gute Menschen gibt, die bereit sind zu helfen, als es Diebe gibt, die Schaden anrichten.

Die schnelle Lösung: Leihkamera und neue Objektive

Da ich ohne Ausrüstung kaum weiterarbeiten konnte, lieh mir ein Freund eine Canon EOS R6 samt Objektiven. Es war eine Umstellung, und ich hatte einige Schwierigkeiten mit der Bedienung und dem Autofokus, die für mich nicht so intuitiv waren wie bei meiner Nikon. Trotz dieser Umgewöhnung und dem eingeschränkten Dynamikumfang der Canon konnte ich meinen Job erledigen und die Erwartungen der Kunden erfüllen.

Nach dem Wochenende und mit der Öffnung der Kamera-Shops in Düsseldorf entschloss ich mich, neue Objektive zu kaufen. Ich wählte das Viltrox 50mm 1.8 für Portraits und das Nikkor Z 70-200mm 2.8 S für den Telebereich. Letzteres stellte sich als unglaublich scharf heraus und ließ mich weniger auf die Zoom-Funktion angewiesen sein.

Das Highlight: Mein Lieblingsbild der Messe

Trotz des Rückschlags gab es auch unvergessliche Momente. Besonders am Freitagabend, als ich bei den Wingfoil-Trainings das Bild meines Lebens schoss. Benjamin May fuhr den Kurs, und im Hintergrund spiegelten sich die Lichter der Windmaschinen auf den Stehtischen. Ich drückte den Auslöser und wusste sofort, dass dieses Bild das Highlight der boot Düsseldorf 2025 aus Halle 17 sein würde.

Fazit: Viel mehr als nur ein Job

Die boot Düsseldorf 2025 war eine der aufregendsten Veranstaltungen, an denen ich je teilgenommen habe. Trotz des Diebstahls war es ein unglaubliches Erlebnis, die Energie der Wettkämpfe zu spüren und diese Momente festzuhalten. Die Unterstützung von Menschen, die mir durch eine schwierige Zeit geholfen haben, hat mir gezeigt, dass es immer noch mehr Gute als Schlechte gibt – und das ist für mich das wahre Highlight.

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Kampagnenpräsentation der Boot Düsseldorf 2025

Die Welt größte Boot uns Wassersport Messe der Welt und die neue Kampagne ist nur voll im gange. Heute nehme ich euch mit Hinter die Kulissen der Präsentation der Boot Düsseldorf Kampagne 2025.

Ein spannender Einblick hinter die Kulissen

Sechs Monate – so lange durfte ich nichts veröffentlichen. Keine Bilder, keine Videos, kein Social-Media-Post. Doch am 5. September war es endlich soweit: Die Kampagne der Boot Düsseldorf 2025, die ich fotografisch begleitet habe und bei der meine Familie und ich Teil der Produktion waren, wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Das lange Warten hatte ein Ende, und heute möchte ich euch einen Blick hinter die Kulissen dieses besonderen Tages geben.

Ein Männertrip nach Düsseldorf

Da meine Freundin Laura leider nicht dabei sein konnte, wurde aus dem Trip ein besonderes Vater-Sohn-Abenteuer. Oke, mein zweijähriger Sohn, und ich machten uns früh morgens auf den Weg von Bielefeld nach Düsseldorf. Auf dem Messegelände angekommen, parkten wir mit einem speziellen Parkticket direkt vor Ort. Obwohl wir etwas zu früh da waren, nutzten wir die Zeit, um uns in Ruhe umzusehen.

Parallel lief die Caravan-Messe, doch die Präsentation der Kampagne fand in einer separaten Halle statt. Dort erwartete uns eine einladende Atmosphäre mit Kaffee und anderen Getränken im Foyer. Nach und nach trafen viele bekannte Gesichter ein, was die Vorfreude auf die Veranstaltung nur noch steigerte.

Ein Wiedersehen mit inspirierenden Menschen

Für mich war das Shooting in Kapstadt eine der aufregendsten Erfahrungen der letzten Jahre. Dort habe ich mit unglaublich talentierten und inspirierenden Menschen zusammengearbeitet, die ich nun in Düsseldorf wiedersehen durfte. Es war ein Fest, diese tollen Persönlichkeiten erneut zu treffen, auch wenn nicht alle dabei sein konnten.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die bei diesem Projekt dabei waren. Ihr habt die Kampagne zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Eine beeindruckende Show

Die Präsentation selbst war ein echtes Highlight. Durch einen blau beleuchteten Tunnel betrat man eine dunkle Halle, die wie ein riesiges Aquarium gestaltet war. Fische, Delfine und Wale wurden auf die Leinwände projiziert und schufen die Illusion, mitten im Ozean zu stehen.

In der Halle waren Stehtische, Sitzreihen und eine Bühne aufgebaut. Dicke Videokameras übertrugen das Event live, während Kurzvideos und Vorträge die Kampagne und ihre Hintergründe beleuchteten. Selbst Oke war von der beeindruckenden Atmosphäre fasziniert und hielt tapfer durch – zumindest bis wir uns als Models für den letzten Teil des Programms hinter die Kulissen begaben.

Der große Moment: Der Vorhang fällt

Der Höhepunkt der Show war atemberaubend. Während die Band den extra für die Kampagne komponierten Song spielte, wurde der letzte Vortrag gehalten. Hinter uns erschienen erneut Projektionen von Meerestieren, bis ein Knall die Aufmerksamkeit aller auf sich zog.

Der riesige Vorhang, der das "Aquarium" darstellte, fiel und gab den Blick frei auf die Kampagnenplakate, auf denen alle Beteiligten und die verschiedenen Bereiche der Boot Düsseldorf 2025 präsentiert wurden. Oke und ich saßen direkt vor unserem Plakat, was den Moment für uns beide unvergesslich machte.

Das Ende eines besonderen Tages

Nach der Präsentation gab es noch Fotoshootings, und alle Models erhielten exklusive Hoodies und T-Shirts mit dem neuen Kampagnenslogan „We Love Water“. Außerdem bekamen wir unser eigenes Plakat als Acrylglasdruck – ein tolles Andenken, das bald einen besonderen Platz finden wird.

Zum Abschluss ging es für alle Beteiligten zur Messe, die bereits geschlossen war. Hier konnten wir uns an der Fressmeile nochmal richtig stärken, bevor Oke und ich erschöpft, aber glücklich ins Hotel fuhren.

Mein Fazit

Der Tag war ein voller Erfolg und ein großartiger Abschluss für eine fantastische Kampagne. Ich bin dankbar, Teil dieses Projekts gewesen zu sein, und freue mich darauf, was die Zukunft noch bringt.

Wenn ihr noch mehr Einblicke in die Präsentation möchtet schaut euch unbedingt mein hierzu veröffentlichtes Video an:

Wenn ihr tiefer in die Welt der Fotografie eintauchen möchtet, schaut gerne bei meinen Photo Calls vorbei, oder ladet euch mein kostenloses E-Book herunter.

Danke, dass ihr diesen besonderen Tag mit mir Revue passieren lasst! Bis zum nächsten Mal – gutes Licht und guten Wind!

Euer Daniel

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