boot Düsseldorf 2025: Herausforderungen und Höhepunkte als Fotograf in Halle 17
Als Fotograf auf der boot Düsseldorf 2025 erlebte ich atemberaubende Wassersport-Action – und den Albtraum jedes Profis: den Diebstahl meines Kamera-Equipments. Wie ich trotzdem weitergearbeitet habe, welche neuen Objektive ich mir geholt habe und warum Menschlichkeit am Ende siegt, erfährst du in meinem neuesten Blogbeitrag!
So bin ich zu dem Auftrag gekommen
Nach meiner Arbeit für die neue Kampagne der boot Düsseldorf 2025 wurde ich von der Messe eingeladen, als Fotograf in Halle 17, der Actionsport- und Wassersporthalle, zu arbeiten. Mein Auftrag war es, die Wettkämpfe der verschiedenen Wassersportarten zu dokumentieren, Fotos für Presse, Fahrer und Sponsoren bereitzustellen und Portraits der Teilnehmer zu erstellen. Diese Portraits sollten dann während der Wettkämpfe auf einem Bildschirm eingeblendet werden.


















Die Highlights der Veranstaltung
Während des Eröffnungswochenendes standen spannende Wettbewerbe auf dem Programm. Die Wing- und Pumpfoiler waren am Start und lieferten sich packende Duelle beim ersten GWA Indoor Wingfoil Worldcup sowie beim ersten Event der Surffoil Worldtour, das Pump- und Surffoilen beinhaltete. Zusätzlich fand das European Skimboard Masters statt. Das zweite Wochenende war ebenso aufregend: Die Wakeboarder lieferten sich spannende Kämpfe beim Poolistik Wakeboard Masters, die Freestyle Pro Tour lockte mit dem ersten Indoor Tow In Freestyle Event und die SUPler kämpften um den Sieg beim Euro Tour SUP Indoor Worldcup.
Ich hatte nicht nur die Aufgabe, die Wettkämpfe zu fotografieren, sondern auch das Rundum-Geschehen der Halle zu dokumentieren. Zudem drehte ich für einige Aussteller Videos. Es war eine vielseitige und abwechslungsreiche Aufgabe.
Vorbereitung und Herausforderungen beim Fotografieren
Da ich im Wassersport zuhause bin, kannte ich viele der Teilnehmer und hatte bereits mit einigen Wingfoilern, Windsurfern und Wakeboardern zusammengearbeitet. Das erleichterte die Vorbereitung enorm. Neben dem Laden der Akkus und der Vorbereitung meiner Objektive, hatte ich auch mein Unterwassergehäuse für die Wassershots dabei. Leider versagte dieses während der Veranstaltung, doch ich hatte als Backup einen wasserdichten Unterwassersack, der mir half, die Kamera im Wasser weiter zu nutzen.
Eine der größten Herausforderungen war das schwierige Licht in der Halle. Die schnelle Action erfordert hohe Verschlusszeiten, weshalb ich mit Blenden von f/2.8 oder größer und hohen ISO-Werten arbeiten musste. Glücklicherweise sind meine Nikon Z6 und Z6II dafür bestens geeignet.
Ein unerwarteter Rückschlag: Der Diebstahl meines Kamera-Equipments
Am Eröffnungstag kam es jedoch zu einem großen Rückschlag: Während ich im Wasser fotografierte, wurde mein Kameraequipment gestohlen. Als ich nach meinem Einsatz zurück in den Materialraum kam und bemerkte, dass meine Tasche leer war, war ich zunächst völlig fassungslos. Die Z6, mein 200-500mm, mein 85mm und mein 50mm Objektiv – alles war weg.
Der Diebstahl war für mich ein massiver Schlag, nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Ohne mein Kameraequipment war ich wie ein Mensch ohne seine Sinne. Doch ich habe auch viel Unterstützung erfahren. Freunde, Bekannte und sogar Kunden organisierten einen Spendenaufruf, um mir zu helfen. In nur kurzer Zeit kamen 500 Euro zusammen. Diese Solidarität hat mir gezeigt, dass es mehr gute Menschen gibt, die bereit sind zu helfen, als es Diebe gibt, die Schaden anrichten.
Die schnelle Lösung: Leihkamera und neue Objektive
Da ich ohne Ausrüstung kaum weiterarbeiten konnte, lieh mir ein Freund eine Canon EOS R6 samt Objektiven. Es war eine Umstellung, und ich hatte einige Schwierigkeiten mit der Bedienung und dem Autofokus, die für mich nicht so intuitiv waren wie bei meiner Nikon. Trotz dieser Umgewöhnung und dem eingeschränkten Dynamikumfang der Canon konnte ich meinen Job erledigen und die Erwartungen der Kunden erfüllen.
Nach dem Wochenende und mit der Öffnung der Kamera-Shops in Düsseldorf entschloss ich mich, neue Objektive zu kaufen. Ich wählte das Viltrox 50mm 1.8 für Portraits und das Nikkor Z 70-200mm 2.8 S für den Telebereich. Letzteres stellte sich als unglaublich scharf heraus und ließ mich weniger auf die Zoom-Funktion angewiesen sein.
Das Highlight: Mein Lieblingsbild der Messe
Trotz des Rückschlags gab es auch unvergessliche Momente. Besonders am Freitagabend, als ich bei den Wingfoil-Trainings das Bild meines Lebens schoss. Benjamin May fuhr den Kurs, und im Hintergrund spiegelten sich die Lichter der Windmaschinen auf den Stehtischen. Ich drückte den Auslöser und wusste sofort, dass dieses Bild das Highlight der boot Düsseldorf 2025 aus Halle 17 sein würde.
Fazit: Viel mehr als nur ein Job
Die boot Düsseldorf 2025 war eine der aufregendsten Veranstaltungen, an denen ich je teilgenommen habe. Trotz des Diebstahls war es ein unglaubliches Erlebnis, die Energie der Wettkämpfe zu spüren und diese Momente festzuhalten. Die Unterstützung von Menschen, die mir durch eine schwierige Zeit geholfen haben, hat mir gezeigt, dass es immer noch mehr Gute als Schlechte gibt – und das ist für mich das wahre Highlight.
Kampagnenpräsentation der Boot Düsseldorf 2025
Die Welt größte Boot uns Wassersport Messe der Welt und die neue Kampagne ist nur voll im gange. Heute nehme ich euch mit Hinter die Kulissen der Präsentation der Boot Düsseldorf Kampagne 2025.
Ein spannender Einblick hinter die Kulissen
Sechs Monate – so lange durfte ich nichts veröffentlichen. Keine Bilder, keine Videos, kein Social-Media-Post. Doch am 5. September war es endlich soweit: Die Kampagne der Boot Düsseldorf 2025, die ich fotografisch begleitet habe und bei der meine Familie und ich Teil der Produktion waren, wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Das lange Warten hatte ein Ende, und heute möchte ich euch einen Blick hinter die Kulissen dieses besonderen Tages geben.
Ein Männertrip nach Düsseldorf
Da meine Freundin Laura leider nicht dabei sein konnte, wurde aus dem Trip ein besonderes Vater-Sohn-Abenteuer. Oke, mein zweijähriger Sohn, und ich machten uns früh morgens auf den Weg von Bielefeld nach Düsseldorf. Auf dem Messegelände angekommen, parkten wir mit einem speziellen Parkticket direkt vor Ort. Obwohl wir etwas zu früh da waren, nutzten wir die Zeit, um uns in Ruhe umzusehen.
Parallel lief die Caravan-Messe, doch die Präsentation der Kampagne fand in einer separaten Halle statt. Dort erwartete uns eine einladende Atmosphäre mit Kaffee und anderen Getränken im Foyer. Nach und nach trafen viele bekannte Gesichter ein, was die Vorfreude auf die Veranstaltung nur noch steigerte.
Ein Wiedersehen mit inspirierenden Menschen
Für mich war das Shooting in Kapstadt eine der aufregendsten Erfahrungen der letzten Jahre. Dort habe ich mit unglaublich talentierten und inspirierenden Menschen zusammengearbeitet, die ich nun in Düsseldorf wiedersehen durfte. Es war ein Fest, diese tollen Persönlichkeiten erneut zu treffen, auch wenn nicht alle dabei sein konnten.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die bei diesem Projekt dabei waren. Ihr habt die Kampagne zu etwas ganz Besonderem gemacht!
Eine beeindruckende Show
Die Präsentation selbst war ein echtes Highlight. Durch einen blau beleuchteten Tunnel betrat man eine dunkle Halle, die wie ein riesiges Aquarium gestaltet war. Fische, Delfine und Wale wurden auf die Leinwände projiziert und schufen die Illusion, mitten im Ozean zu stehen.
In der Halle waren Stehtische, Sitzreihen und eine Bühne aufgebaut. Dicke Videokameras übertrugen das Event live, während Kurzvideos und Vorträge die Kampagne und ihre Hintergründe beleuchteten. Selbst Oke war von der beeindruckenden Atmosphäre fasziniert und hielt tapfer durch – zumindest bis wir uns als Models für den letzten Teil des Programms hinter die Kulissen begaben.
Der große Moment: Der Vorhang fällt
Der Höhepunkt der Show war atemberaubend. Während die Band den extra für die Kampagne komponierten Song spielte, wurde der letzte Vortrag gehalten. Hinter uns erschienen erneut Projektionen von Meerestieren, bis ein Knall die Aufmerksamkeit aller auf sich zog.
Der riesige Vorhang, der das "Aquarium" darstellte, fiel und gab den Blick frei auf die Kampagnenplakate, auf denen alle Beteiligten und die verschiedenen Bereiche der Boot Düsseldorf 2025 präsentiert wurden. Oke und ich saßen direkt vor unserem Plakat, was den Moment für uns beide unvergesslich machte.
Das Ende eines besonderen Tages
Nach der Präsentation gab es noch Fotoshootings, und alle Models erhielten exklusive Hoodies und T-Shirts mit dem neuen Kampagnenslogan „We Love Water“. Außerdem bekamen wir unser eigenes Plakat als Acrylglasdruck – ein tolles Andenken, das bald einen besonderen Platz finden wird.
Zum Abschluss ging es für alle Beteiligten zur Messe, die bereits geschlossen war. Hier konnten wir uns an der Fressmeile nochmal richtig stärken, bevor Oke und ich erschöpft, aber glücklich ins Hotel fuhren.
Mein Fazit
Der Tag war ein voller Erfolg und ein großartiger Abschluss für eine fantastische Kampagne. Ich bin dankbar, Teil dieses Projekts gewesen zu sein, und freue mich darauf, was die Zukunft noch bringt.
Wenn ihr noch mehr Einblicke in die Präsentation möchtet schaut euch unbedingt mein hierzu veröffentlichtes Video an:
Wenn ihr tiefer in die Welt der Fotografie eintauchen möchtet, schaut gerne bei meinen Photo Calls vorbei, oder ladet euch mein kostenloses E-Book herunter.
Danke, dass ihr diesen besonderen Tag mit mir Revue passieren lasst! Bis zum nächsten Mal – gutes Licht und guten Wind!
Euer Daniel
Sportfotos vermarkten leicht gemacht – mit Pictrs.com
Du fotografierst Sport und Veranstaltungen? Dann ließ das bevor du deine nächsten Finalen Bilder verschickst.
Wie du als Sportfotograf mit Pictrs.com deine Fotos kinderleicht verkaufst und versendest
Sportfotografie bedeutet Geschwindigkeit, Action und den perfekten Moment festzuhalten. Doch nach einem Event steht oft eine wichtige Frage im Raum: Wie übermittelst du die entstandenen Bilder schnell und einfach an deine Kunden und Teilnehmer? In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie ich Pictrs.com nutze, um meine Fotos nicht nur unkompliziert zu verschicken, sondern auch zu verkaufen. Außerdem zeige ich dir, wie du mit der Shop-Option von Pictrs deine eigene Fine Art Gallery aufbauen kannst.
Was ist Pictrs.com und warum ist es für Sportfotografen ideal?
Pictrs.com ist eine Plattform, die speziell für Fotografen entwickelt wurde, um Bilder einfach und professionell zu verkaufen. Das Besondere daran? Du kannst deinen Shop ohne Programmierkenntnisse aufsetzen, digitale Downloads und Prints anbieten, und Pictrs übernimmt für dich die komplette Bestellabwicklung, den Versand und die Zahlungsabwicklung. Für uns Sportfotografen, die oft wenig Zeit haben, ist das eine perfekte Lösung. Du kannst dich voll und ganz auf dein Shooting konzentrieren, während Pictrs den Rest erledigt.
Einige der wichtigsten Funktionen:
Einfacher Setup-Prozess: Schnelles Erstellen eines eigenen Shops ohne Programmierkenntnisse.
Verschiedene Verkaufsoptionen: Verkauf von Prints, Downloads und individuellen Produkten wie Leinwänden, Postern und mehr.
Automatische Abwicklung: Pictrs übernimmt den kompletten Bestellprozess, die Zahlung und den Versand.
Individuelle Preisgestaltung: Fotografen können ihre Preise selbst festlegen und den Gewinn pro Verkauf bestimmen.
Zugang zu hochwertigen Druckprodukten: Möglichkeit, Fine Art Prints, Wandbilder, Kalender und mehr anzubieten.
Integrierte Marketing-Tools: Funktionen wie Gutscheine und Rabattaktionen, um den Verkauf zu fördern.
Rechtssichere Bildnutzung: Automatische Integration von Wasserzeichen und Copyright-Schutz.
Statistiken und Analytics: Überblick über Verkäufe, Besucherzahlen und Umsätze.
DSGVO-konform: Sicherer und rechtssicherer Betrieb des Shops.
Warum Pictrs.com für Sportfotografen ideal ist:
Gerade für Sportfotografen, die viel unterwegs sind und sich auf das Fotografieren konzentrieren wollen, ist Pictrs.com die perfekte Lösung. Schnelle Einrichtung, einfacher Upload, und sofortiger Verkauf und Download Möglichkeit – und das alles ohne technische Hürden.
Highlight Fine Art Prints: und als absoluter Bonus gibt es Drucke in Museumsqualität. Wer hier schon mal gestöbert hat, hat es vielleicht schon mal mitbekommen. Ich mache nicht nur Auftragsfotografie, sondern verkaufe auch Fine Art Prints und das in zwei verschiedenen Variationen. Zum einen gibt es eine extrem limitierte Version, die fertig zum verschicken in meinem Büro liegt und die Fine Art Prints, die du auf meinem Pictrs.com Shop bekommst kommen in der gleichen Qualität, gleiches Papier, gleicher Druck, anderes Motiv und keine Limitierung. Dadurch gibt es auch unterschiedliche Größen zu den verschiedene Motive.
Mein Shop im Überblick:
Fine Art Prints: In dieser Galerie verkaufe ich limitierte und unlimitierte Editionen meiner besten Arbeiten. Die Fine Art Prints sind in Museumsqualität und werden in verschiedenen Formaten angeboten.
Event- und Sportfotos: Hier finden Kunden die Fotos von Events wie dem California Windsurf Cup. Je nach Vereinbarung können die Bilder als kostenpflichtiger Download oder kostenlos angeboten werden.
Kundenbereich: Für private Kunden erstelle ich passwortgeschützte Galerien, wo sie ihre Bilder herunterladen oder bestellen können.
Warum Pictrs.com perfekt für dich ist
Pictrs.com ist ideal für Sportfotografen, die viel unterwegs sind und ihre Zeit lieber mit Fotografieren als mit organisatorischen Aufgaben verbringen. Der einfache Upload-Prozess, die verschiedenen Verkaufsoptionen und die professionelle Abwicklung machen es dir leicht, deinen Fokus auf das Wesentliche zu legen – die Fotografie.
Ein zusätzliches Highlight: Mit Pictrs kannst du nicht nur Eventfotos verkaufen, sondern auch hochwertige Fine Art Prints anbieten. Ich selbst nutze diese Option, um meine Arbeiten in verschiedenen Formaten und Qualitäten anzubieten. So können meine Kunden wählen.
Fazit: Starte jetzt deinen eigenen Shop mit Pictrs.com
Wenn du auch Lust hast, deine Fotos professionell zu verkaufen, dann melde dich jetzt über meinen Affiliate-Link bei Pictrs.com an. Du unterstützt damit nicht nur meine Arbeit, sondern erhältst auch Zugang zu allen Funktionen und kannst direkt loslegen.
Hier kannst du dich für Pictrs.com anmelden.
Schau dir gerne hier das YouTube Video zu diesem Thema an um noch mehr zu erfahren.
Danke fürs Lesen – ich wünsche dir gutes Licht und guten Wind!
California Windsurf Cup Pelzerhacken
Auf nach Pelzerhacken zum California Windsurf Cup. Ich habe die deutsche Windsurf Rennserie Fotografiert und nehme euch in diesem Blog Artikel mit auf das Event.
Action, Fotografie und neue Freunde
Der California Windsurf Cup, hat einfach mehr geboten als nur schnelle Surfer, gute Bedingungen und tolles Wetter.
Es war etwas aufregend, so wie es immer ist wenn man mit neuen Kunden zusammenarbeitet und noch nicht so richtig weiß was einen erwartet. Klar ich habe schon einige Sportevents fotografiert und im Windsurfen bin ich inzwischen routiniert. Doch bei Windsport weiß man eben nie was auf einen zu kommt.
Deswegen habe ich mich schon zwei Tage vor Race beginn mit unserem Wohnmobil auf den Weg gemacht um mindestens die Location zu kennen und ja vielleicht auch um selbst nochmal mit dem Wing und Foil aufs Wasser zu gehen.
Ich kam am Abend an und konnte mir schon einen ersten Eindruck machen. Es waren reichlich Buden und Zelte aufgebaut, natürlich alle noch zu. Von der Promenade ging es vorbei an der Bühne, wo in ein paar Tagen Musik gespielt und auch die Siegerehrung stattfinden würde, direkt zum Strand. Dort waren Trampoline aufgebaut und direkt da neben das Materiallager und die Wohnwagen für die Crew der Veranstaltung sowie der bis hier noch unbekannte Media Wohnwagen.
Ich schlenderte die Seebrücke entlang und schaute dem Mond zu wie er das dunkle Ostseewasser zum glitzern brachte. Um die nerven des Nachtwächters nicht über zu strapazieren ging ich zurück zum Wohnmobil und zu meinem Schlafplatz.
Als ich am nächsten morgen ankam traf ich gleich einen Teil der Crew die in den letzten Vorbereitungen stecken, wir wurden einander Vorgestellt und ich bekam gleich die Möglichkeit einen tollen Platz für mein Womo zu ergattern und eine Runde surfen zu gehen. Leichtwind mit großem Board, aber besser wie nichts.
Nachmittags wurde, war es dann an der Zeit meine 7 Sachen zu packen und in den Media-Wagen ein zu ziehen. Dort durfte ich dann die Bekanntschaft mit Sepp und Laurin machen. Die beinen gut gelaunten Sylter Filmer sind für den Video-Content des Windsurf Cups verantwortlich und wir drei verstanden uns auf anhieb. Gleicher Humor und gleiche Leidenschaft für Kreationen. Resultat sofortige Liebe. Die Arbeit mit den Jungs hat sofort Spaß gemacht und es fühlte sich an als würden wir seid Jahren zusammen Arbeiten und hätten nie etwas anderes gemacht.
Abends ging es dann mit der Einschreibung der Fahrer los und am nächsten Tag sofort mit den Rennen. Es war cool mit dem Media Boot die Rennen zu verfolgen und nicht gebunden auf dem Start- oder Zielboot zu sein. Doch sollte es nicht nur bei den Boot Bildern bleiben.
Ich liebe es im Wasser zu sein, egal ob selbst beim Wassersport oder zum Shooten. Für mich stellt sich ganz oft die Frage was mache ich lieber und oft ist die Antwort. Vollkommen egal Hauptsache im Wasser. Also rein in den Neo und mit dem Boot an die erste Boje geschippert mit Sepp ins Wasser und warten bis der Startschuss fällt.
Im meinem Wassergehäuse von GDome sitzt meine Nikon Z6 bewaffnet mit dem Nikkor z 50mm 1.8. Dieses Setup ist mein absoluter Favorit wenn es um das Fotografieren im Wasser geht. Es ist weitwinkelig genug um noch die Umgebung mit fest zu halten und trotzdem nah genug um die heran fahrenden Surfer genau einfangen zu können.
Ich könnte dass Stunden machen. Doch zwischendurch geht es immer wieder an Land, in den Wohnwagen Bilder bearbeiten. Dann weiter auf die Seebrücke und dort Fotografieren. Hier konnte man toll mit den Zuschauern als Vordergrund spielen und auch mit der Seebrücke den Fahrern, Führungslinien und Rahmen geben.



































Der Racetag war ein voller Erfolg. Abends hieß es dann Bilder bearbeiten und die Stimmung des Events einfangen. Die Jungs und ich haben es uns auch nicht nehmen lassen die Seebrücke als Sprungturm einzuweihen und den erfolgreichen Tag zu kühren.
Der nächste Tag versprach erstmal keinen Wind, die Fahrer chillten im Fahrerlager und ich beschäftigte mich mit den Pagoden und Ständen des Windsurf Cups. Die Ridersmeeting verschoben sich Stunde um Stunde bis doch noch eine Windblase zum Abend hin ein paar Foilraces zu ließen.
Ich ließ es mir nicht nehmen bewaffnet mit meinem dicken Neo (6,5mm) Prallchutzweste, Unterwassergehäuse, Z6 und dieses mal mit 85mm 1.8 die 2,5 Stunden Rennen aus dem Wasser zu fotografieren. Angefangen am Startboot nahm ich einige Starts mit schwamm dann weiter zur 1. Boje, dann zur 3. Boje und letztlich zum Ziel-Boot. Das coole war dass das Race erst so spät anfing denn dadurch stand die Sonne sehr tief und das Licht war Atemberaubend. Spiegelungen der Segelfarben und Bokeh-Lichtbällchen auf dem Wasser. Einfach traumhaft.
Das war auch gut so denn der letzte Tag brachte Regen, Gewitter und keinen Wind so dass wir als Tageshighlight die Siegerehrung auf dem Plan hatten und dann den Feierabend einleiten konnten.
Rund um eine gelungene Veranstaltung. Mit Aktion, Sonne, Strand und Meer
Schaut euch auch gerne dass YouTube Video zu diesem Beitrag an ;)
Windsurf Cup Pelzerhacken
Hier gibts noch Behind the Scene Aufnahmen und coole Tipps wie du deine Bilder Verschicken und vermarkten kannst
Danke dass du hier bist.
Gutes Licht und guten Wind
Kapstadt Kampangen Shooting Boot Düsseldorf 2025
Meine Aufgabe
Was ein Traumjob, 2 Wochen Kapstadt, Sonne, Wind und mit die coolsten Surfspost in Südafrika und meine kleine Familie und ich mittendrin.
Mein Vorteil und meiner Meinung nach zu 49% der Grund warum ich für dieses Shooting in Frage kam war der Doppelskill.
Zum einen dass ich am Wing und mit dem Foil nicht der schlechteste Fahrer bin und oben drauf noch ganz ansehnliche Fotos mache.
Die restlichen Prozente teilen sich in einem sehr guten Kontakt und dem Süßheitsgrad meines Sohnes auf.
Damit wären wir dann auch schon bei meiner Aufgabe. Zum einen Stand ich als Back Up Rider für das Thema Wingfoiling vor der Kamera und des weiteren ist meine Familie nun das Werbegesicht im Bereich Travel für die Kampagne der Boot Düsseldorf 2025. Da ich natürlich nicht uns selbst Shooten konnte war ich also “nur” als second Shooter eingeteilt. Fotografisch bestand also meine Aufgabe darin die Hauptmotive mit abzusichern, zusätzliche Winkel zu finden und die gesamten Tage Behinde the Scene aufnahmen der unterschiedlichen Bereiche fest zu halten. Wo wir dann wieder bei der Aussage des Traum Jobs wären.
Wer meine Arbeiten schon etwas verfolgt und auch mal in meinen YouTube Videos vorbei schaut, der hat sicher schon mal mitbekommen dass ich sehr viel Wert darauf lege kreativ zu arbeiten und gerne neue Dinge ausprobiere.
Während des Shootings
Shooting Tag Nummer eins. Draußen war es stock duster die Luft warm aber nicht drückend einfach total angenehm. Ich schlenderte um 5 Uhr morgens zu dem nahegelegenem Hoste wo wir uns für das erste Shooting trafen. Als erstes Stand Kajaken auf dem Plan und das wurde auch relativ schnell am Vormittag abgefrühstückt. Für die Kampagne galt es die Verschiedensten Wassersportarten, Aktivitäten und Yachten aufzunehmen und mit den Models zu präsentieren.
Die nächsten Tage galt es dann Kiten, Wingen und Windsurfen zu Fotografieren. Hier war wie immer die Schwierigkeit die perfekten Bedingungen zu bekommen um coole Aktion, das richtige Licht und auch die passende Wasserfarbe zu haben.
Am ende des Windsurfshooting gab es einen grandiosen Sonnenuntergang und glücklicherweise hatten unsere Models so viel Ausdauer und Lust weiter zu fotografieren, dass ich die Gelegenheit nutzen konnte und tolle Aufnahmen bei Sonnenuntergang vom Windsurfen bekam.
Die Aufnahmen dieses Shootings fanden an einem Flachwasser Spot statt, damit die Sprünge und Aufnahmen einfacher festzuhalten sind. Ein paar Tage später ging dann aber die richtige Action los.
Wir fuhren bei perfekten Side Off Shore Bedingungen an den Strand, die Wellen riesig, das Wasser sprüht vom Wind und die Windsurfer ohne Angst in den Augen. An dem Tag zeigten die Jungs absolute Meisterleistung sie sprangen Meter hoch und rotierten Front- und Backloops. Es war ein Fest dabei zu zu sehen und es zu fotografieren.
Noch mehr
Mit Wind und Wellen kämpfen ist nicht jedermanns Sache. Zum glück gibt es auch noch andere Wassersportarten. Was definitiv auf der Liste nicht fehlen durfte war Wakeboarding und hier war das spektakulärste neben den Athleten die Kulisse. Ein riesiges Becken umringt von Felsen und Pflanzen.
Was soll ich sagen der Tag an der Wakeboard Anlage war Grandios, die Bilder sind mega geworden, schaut selber.
Etwas anderes als normalerwiese
Jetzt haben wir die Sportarten in denen ich mich auskenne abgehackt. Sicherlich ist euch schon aufgefallen dass Die Kampagne nicht die größte Wassersportmesse ist sondern Boot Düsseldorf heißt.
Was also noch auf dem Plan stand war für mich völliges Neuland. Ja ich hab schon mal auf einem Segelboot gesessen und bin auch schon mal mit einem kleinem Motorboot über die Ostsee gefahren doch was mich hier erwartet hat hat mich umgehauen und dabei waren es noch nicht mal die aller größten Schiffe im Hafen. Die Super Yachten, eine klasse für sich. Alles noch frisch eingepackt niemand vor uns war dort am Board, Luxus von vorn bis hinten.
Wir hatten genug platz für unser Kamera Equipment und einen Shuttle Service vom Hafen zum Boot. Am Hafen selbst begrüßte uns das ein oder andere schnelle Auto.
Den einen Abend fuhren wir noch zu einer Art Lagune wo Bilder für die Bereiche Angeln und Tauchen auf genommen wurden.
Zum Krönenden Abschluss gab es dann noch dass Segelshooting mit einem tollem, blauem Spinnaker und diversen Wildlife Sichtungen, darunter ein Buckelwal, Delfine und Pinguine.
Abschluss
Eine absolut tolle Erfahrung, unglaublich inspirierende Menschen, ein klasse Klima untereinander, beeindruckende Landschaften und der ein oder andere gute Surf. Bitte gerne wieder.
Ihr könnt euch vorstellen dass das hier nur ein Bruchteil der Bilder sind die bei dem Shooting entstanden sind und wer noch Lust auf mehr hat schaut am besten mal bei YouTube rein dort gibt es sicher noch die ein oder andere Geschichte zu der Reise und vielleicht auch noch ungesehene Bilder.
Danke dass du dir Zeit genommen hast und dich durch mein kleines Abenteuer in Südafrika gelesen hast.
Herzlichen Dank, bis zum Nächsten Artikel wünsche ich guten Wind und gutes Licht!